Im Kreis laufen!

1014sa_egDer Grundriss unseres Zuhauses gibt uns interessante Informationen über unser Verhalten – auch über unser Ordnungs-Verhalten.
Sie alle kennen sicher aus der Kindheit das wunderbare Gefühl in Wohnungen mit Rundwegen mit einer Partie anderer Kinder im Kreis zu laufen. Vom Vorraum in die Küche, weiter ins Esszimmer, von dort ins Wohnzimmer und zurück in den Vorraum. Beobachten Sie mal die Kleinen – auch heute noch ist dies eine wunderbare Unterhaltung, wenn sich Kinder treffen. Wir Erwachsene laufen natürlich nicht mehr herum – unser Verstand sagt uns NEIN. Unser Unterbewusstsein sagt aber JA!
Das erzeugt Unruhe. Die Energie im Raum kann nicht klar fließen und dreht sich im Kreis. Genau die kann zu Problemen beim Ordnung Halten führen. Versuchen Sie daher Rundwege im Grundriss zu vermeiden. Schließen Sie Türen oder Durchgänge optisch ab, damit sie nicht benutzt werden können. Die Energie kann dann klar in eine Richtung fließen. Für’s Erste sind dafür keine großen Bauarbeiten notwendig. Sperren Sie eine Türe und dekorieren Sie den Bereich davor kreativ. Diese Maßnahmen schaffen viel Platz – eventuell können Sie dadurch sogar das Raumkonzept ändern.
Übrigens meine Erfahrung zeigt – eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Unruhe und Unordnung. Unpraktisch, weil Sie 3 Meter weiter gehen müssen?! Probieren Sie es trotzdem aus. Was sind schon 3 Meter im Vergleich zum täglichen Ärger im Chaos!

Advertisements

Ordnungstag: Küche

Die Küche ist ein zentraler Raum in jedem Zuhause. Denke Sie nur an all die Partys – irgendwann enden alle Gäste in der Küche.

Hier soll die Nahrung gekocht werden, die uns Kraft und Energie gibt. Die Küche soll ein Platz von Freude und Genuss sein. Nicht zu Letzt ist in der Küche das Thema Sauberkeit essentiell.

Gehen Sie also nun weiter und schaffen Sie Ordnung in der Küche – der Quelle der Lebensenergie.

  • Lebensmittel aussortieren – im Vergleich zu all den anderen Dinge ein Kinderspiel. Das Ablaufdatum sagt uns eindeutig, welche Dinge gehen können und welche bleiben. Schauen Sie aber auch in all die Gläser mit selbstgemachter Marmelade, Tees und Gewürzen. Haben diese Lebensmittel noch die Energie, die Sie sich von der Nahrung wünschen. Verwenden Sie diese wirklich?
  • Entsorgen Sie auch alle kaputten Dinge wie gesprungenes Porzellan, angeschlagene Gläser, alte Geräte.
  • Welche Dinge brauchen Sie wirklich? Welche Töpfe, Pfannen und welches Geschirr sind wirklich in Gebrauch. All diese Dinge in der Küche kann man leicht für Flohmärkte spenden. Alles, das Sie seit einem Jahr nicht benutzt haben, kann getrost gehen.
  • In der Küche finden sich oft auch „ausgefallene“ Gustostücke wie Nudelmaschine, Fondue-Geschirr & Co. Dinge die ab und zu toll sind. Überlegen Sie sich, ob diese in einem anderen Raum besser aufgehoben sind. Und vor allem überlegen Sie, ob Sie diese wirklich brauchen. Für das Fondue alle zwei Jahre, kann man das Geschirr auch bei Freunden ausborgen.
  • Welche Dinge gehören gar nicht in die Küche? Ist dies wirklich der optimale Platz für alle Blumenübertöpfe, die Postablage, die Prospekte, die Schulsachen? Gibt’s Dinge, die gar nicht Ihnen gehören – wie Tuppergeschirr von der letzten Party.
  • Arbeitsflächen frei halten – das garantiert Freude am Arbeiten und optimale Arbeitsabläufe. Es muss der Entsafter nicht her außen stehen, den Sie nur 1x im Monat nutzen.
  • Küche – meist der Raum für Müll und Entsorgung. Doch ist hier wirklich der beste Platz. Wäre es nicht sinnvoller für das Altpapier auch einen Platz im Wohn- oder Vorraum zu finden, um die Dinge gleich nach Gebrauch zu entsorgen. Müllsysteme, die frei stehen sind oft leichter zu bedienen, als die üblichen Trennsysteme unter der Spüle. Vielleicht gibt es dafür einen Platz, wo man mit einem Handgriff alles entsorgen kann.
  • Vergessen Sie in der Küche nicht auf Dekoration. Es soll Freude machen zu kochen – sorgen Sie für ein sauberes, dekoratives Ambiente.
  • Laden Sie Leute ein, die Sie gerne bekochen und freuen Sie sich in der neuen Küche etwas Tolles zu zaubern.

 

Ordnungstag: Wohnraum

Bei den meisten Menschen ist der Wohnraum das Zentrum des Zuhauses. Darum liegt ein besonderes Augenmerk auf die Ordnung hier. Es ist jener Ort an dem die meisten Besucher empfangen werden, Es ist ein Ort zum Ausruhen und Erholen. Außerdem ist es der Familienraum im Haus. Widmen Sie also diesem die nächsten Stunden am Ordnungstag.

Hier die Details für Ihr Werk von 10-12 Uhr:

  • Beginnen Sie mit allen offenen Regalen – am besten mit den Bücherregalen. Sie sollten ein schönes Bild sein – kein Chaos voll altem Wissen. Wenn Sie mit dem Entsorgen von Büchern Probleme haben, dann warten Sie damit. Demnächst kommt ein Artikel zu dem Thema. Sonst schauen Sie alle Bücher an. Welches Wissen ist heute noch relevant? Werden Sie dieses in den nächsten 12 Monaten noch lesen? Entscheiden Sie schnell. Bringen Sie Bücher dorthin, wo Sie anderen noch Freude bereiten.
  • CDs, Videos und DVDs: Was verwenden Sie davon noch wirklich? Der Videorecorder geht seit Jahren nicht mehr! Entsorgen Sie ihn und auch gleich die Videos. Welche Filme haben Sie seit Jahren nicht gesehen – diese können gerne gehen. Verschenken Filme & CDs. Vielleicht können diese anderen Menschen Freude bereiten.
  • Die Zeitschriften – diese können ganz leicht gehen, wenn Sie nochmals den Artikel vom 30.September 2012 lesen.
  • In den Schränken quillt das Chaos schon heraus? Sind sie hier nicht kleinlich und lassen Sie heute viel los. Alte Dekoration, Geschenke, abgebrannte Kerzen. Versuchen Sie hier in den zwei Stunden möglichst viel zu erledigen. Meist ist im Wohnzimmer das größte Potenzial um in einen „Entsorgungsrausch“ zu kommen.
  • Ihre Dekorationen und Lieblingsstücke. Schauen Sie sich vorerst einmal um, was herumsteht und herumhängt. Wie lange ist dies schon hier? Ist Zeit für Neues? Was sagen Ihnen die Dinge? Suchen Sie sich bewusst einige Gegenstände die bleiben. Der Rest kann mal in eine Kiste. In ein paar Wochen überlegen Sie, ob es Ihnen wirklich fehlt.
  • Pflanzen geben Kraft und stehen für Wachstum. Sie sind förderlich für das Klima und jeden Wohnraum. Ein Jungle überwuchert aber alles andere. Das gilt auch für Ihr Wohnzimmer. Entsorgen Sie Pflanzen, falls Sie den „Wald vor lauter Bäumen“ nicht mehr sehen. Kaputte Pflanzen gehören außerdem immer gleich entsorgt.
  • Suchen Sie bewusst zwei Plätze aus, die heute leer bleiben. Ein Regal oder ein Tischchen.

Das Wohnzimmer ist geschafft – nun ist Zeit für einen Pause. Machen Sie diese bewusst und erholen Sie sich. Eventuell ist Zeit für einen kleinen Spaziergang.

Platz für Kreativität – Bastelmaterial mit Ordnung

Sie Basteln auch sehr gerne? Kreativität ist ein Hobby?

Ist jedoch genug Platz für neue Ideen und Projekte, oder sieht Ihr Zuhause wie ein Bastelgeschäft aus. Basteln soll erholen und entspannen, Kreativität fördern. Fragen Sie sich also, ob dies wirklich für’s geplante Projekt gilt bevor Sie Neues kaufen.

Oder ist die Gefahr groß, dass ein weiteres „Halbfertigprodukt“ in der Ecke landet. Wenn Sie wirklich, enthusiastisch daran arbeiten, dann starten Sie. Sorgen Sie aber vorher für neue Ordnung, damit es auch wirklich Spaß und Freude macht. Außerdem Ordnung bei den Bastelsachen spart Zeit und Geld.

Hier ein paar Anregungen:

  • Holen Sie das gesamte Bastelmaterial aus allen Ecken zusammen, nur so sehen Sie, was Sie wirklich besitzen.
  • Entsorgen Sie doppelte Dinge gleich – übrigens Bastelmaterial kann man super spenden für Kinderbetreuungseinrichtungen, Seniorenheime & Co.
  • Entsorgen Sie kaputte Dinge: stumpfe Scheren, eingetrocknete Farben, vergilbtes Papier, unpraktische Dinge und alles, was Sie nicht mehr brachen
  • Sortieren Sie den Rest nach Kategorien wie Nähen, Malen, Papier… Kleine Döschen & Co helfen hier auch den Kleinkram ordentlich zu halten. Und beim nächsten Projekt finden Sie dann alles viel leichter.
  • Borgen Sie sich „Bastelgeräte“ aus, bevor sie eigene kaufen.
  • Besorgen Sie sich Boxen oder basteln Sie diese. Kreative Aufbewahrungsformen holt man gerne heraus und erfreut sich dann auch daran. Da fällt es leichter wieder zurück zu räumen.
  • Ihre halbfertigen Projekte sollten Sie auch einem Check unterziehen. Vielleicht kann man hier auch etwas entsorgen. Dinge, die schon längst altmodisch sind, Bastelstücke, die eigentlich nichts geworden sind… Übrigens vielleicht hat ja eine Freundin mehr Freude daran. Oder auch Ihre Kinder, die daraus mit der kindlichen Kreativität etwas ganz anderes kreieren.

Starten Sie los und machen Sie Platz für neue Kreativität. Viel Freude beim nächsten Projekt.

.

Ordnung über Kopf

In kleinen Räumen ist Kreativität gefragt. Warum nicht an ungewöhnlichen Plätzen. Hier eine Abschlussleiste für all die Dinge im Bad.

Betritt man einen Raum, dann ist vorrangig alles in Augenhöhe sichtbar.  Hier sollten die wenigsten „Möbel“ sein – die meiste Weite. Der Boden ist eh meist vollgeräumt. Warum nicht unter der Decke aufbewahren – für alles was man nicht täglich braucht.

Aber Vorsicht: Es darf nicht zu massiv und breit werden, sonst wirkt es drückend. Außerdem auch die Dinge, die nicht im Blickfeld sind müssen regelmäßig ausgemistet und geputzt werden.

Klein aber fein

Viele meiner Kunden „träumen“ von einer größeren Wohnung – mehr Platz. Wenn wir nur mehr Raum hätten, dann wäre das mit der Ordnung kein Problem. Mehr Stauraum sollten wir haben. Einen Raum mehr für…

Eine große Wohnung bedeutet für viele hohe Lebensqualität, doch dabei werden die Vorteile von einem kleinen Zuhause oft vergessen:

  • Menschen in kleinen Wohnung tun sich leichter mit dem Loslassen, denn entsorgen ist einfach notwendig
  • Kleiner Räume brauchen weniger Zeit zum Ordnung halten – Zeit die man für andere Dinge nutzen kann
  • Abläufe im täglichen Leben müssen viel eher hinterfragt und bewusster gestalte twerden
  • in kleinen Wohnungen müssen mehrere Funktionen vereint werden – Kreativität ist gefragt und wird gefördert
  • der Anteil an „Stau“-Raum ist prozentuell geringer – kleine Räume können mehr Weite im Kopf bedeuten
  • nicht zuletzt kostet ein kleines Zuhause weniger Geld – in der Anschaffung und auch in der laufenden Nutzung

Daher meine Anregung zu hinterfragen: Ist mehr Platz wirklich die Lösung aller Probleme? Viele Kundenbeispiele zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist, denn wenn Ordung eine Herausforderungen ist, dann wird sie’s in größeren Räumen auch bleiben

Und all diese Gedanken sind nicht neu. Leonardo da Vinci hat schon gesagt:

„Kleine Räume und Anwesen disziplinieren den Verstand, große schwächen ihn.“

Ordnung an der Wand

Der nook Interiors Partner für Wandtattoos hat einiges zum Thema Ordnung. Hier ein kleiner Überblick. Übrigens die Bestellung ist über mich möglich – einfach melden unter office@nookinteriors.at

Wandtattoos zum Thema Ordnung: http://www.bilder-welten.net/de/produkt_detail.php?id=15074&catid=0&maxHits=90&offset=0&suche=Ordnung

Ordnung bei all den Zetteln auf Magnettafeln: http://www.bilder-welten.net/de/cat_view.php?catid=1760

Haken um die Dinge vom Boden an die Wand zu bringen: http://www.bilder-welten.net/de/cat_view.php?catid=1749

Runde Formen, denn die unterstützen die Ordnung – vor allem in silber oder grau: http://www.bilder-welten.net/de/produkt_detail.php?id=39742&catid=2095&maxHits=90&offset=0

Ja und dann gibt’s natürlich noch die Möglichkeit des Versteckens – zB Glastüren mit Wandbild überdecken: http://www.bilder-welten.net/de/produkt_detail.php?id=18551&catid=1592&maxHits=90&offset=0

Viel Spaß beim Stöbern, Maria Husch