Tipps zur Ordnung im Schlafzimmer

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Workshop „Schlaf gut“. Übrigens es gibt noch freie Plätze: http://www.nookinteriors.at/schlafgut.pdf

Für den erholsamen Schlaf ist es essentiell den Raum von Aktivität, Unordnung und den „lästigen“ Pflichten zu befreien.

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  • Kleidung die herumliegt möglichst rasch wegräumen. Für Faule hilft ein Raumtrenner oder Paravent um einen kleinen Kleiderberg verschwinden zu lassen.
  • Wäscheständer im Schlafzimmer – in kleinen Wohnungen geht’s nicht anders. Vor dem schlafen Gehen aus dem Zimmer stellen und in der Früh wieder hinein.
  • Alle Dinge die über dem Kopf stören bei der Nachtruhe. Regale, Stauraum oder zu viel Dekorationen – sorgen Sie für Freiraum.
  • Altlasten unter oder hinter dem Bett. Möchten Sie wirklich auf den vielen Dingen der Vergangenheit „liegen“. Optimal ist es den Platz unter dem Bett frei zu lassen. Ist dies nicht möglich dann lagern sie dort nur „neutrale“ Dinge wie Bettwäsche, Ersatzpölster…

Machen Sie aus Ihrem Schlafzimmer einen Wohlfühlort.

 

 

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Ordnung über Kopf

In kleinen Räumen ist Kreativität gefragt. Warum nicht an ungewöhnlichen Plätzen. Hier eine Abschlussleiste für all die Dinge im Bad.

Betritt man einen Raum, dann ist vorrangig alles in Augenhöhe sichtbar.  Hier sollten die wenigsten „Möbel“ sein – die meiste Weite. Der Boden ist eh meist vollgeräumt. Warum nicht unter der Decke aufbewahren – für alles was man nicht täglich braucht.

Aber Vorsicht: Es darf nicht zu massiv und breit werden, sonst wirkt es drückend. Außerdem auch die Dinge, die nicht im Blickfeld sind müssen regelmäßig ausgemistet und geputzt werden.

Klein aber fein

Viele meiner Kunden „träumen“ von einer größeren Wohnung – mehr Platz. Wenn wir nur mehr Raum hätten, dann wäre das mit der Ordnung kein Problem. Mehr Stauraum sollten wir haben. Einen Raum mehr für…

Eine große Wohnung bedeutet für viele hohe Lebensqualität, doch dabei werden die Vorteile von einem kleinen Zuhause oft vergessen:

  • Menschen in kleinen Wohnung tun sich leichter mit dem Loslassen, denn entsorgen ist einfach notwendig
  • Kleiner Räume brauchen weniger Zeit zum Ordnung halten – Zeit die man für andere Dinge nutzen kann
  • Abläufe im täglichen Leben müssen viel eher hinterfragt und bewusster gestalte twerden
  • in kleinen Wohnungen müssen mehrere Funktionen vereint werden – Kreativität ist gefragt und wird gefördert
  • der Anteil an „Stau“-Raum ist prozentuell geringer – kleine Räume können mehr Weite im Kopf bedeuten
  • nicht zuletzt kostet ein kleines Zuhause weniger Geld – in der Anschaffung und auch in der laufenden Nutzung

Daher meine Anregung zu hinterfragen: Ist mehr Platz wirklich die Lösung aller Probleme? Viele Kundenbeispiele zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist, denn wenn Ordung eine Herausforderungen ist, dann wird sie’s in größeren Räumen auch bleiben

Und all diese Gedanken sind nicht neu. Leonardo da Vinci hat schon gesagt:

„Kleine Räume und Anwesen disziplinieren den Verstand, große schwächen ihn.“

Die Top 10 Ausreden…

Heute mal aus meiner Erfahrung die Top 10 Ausreden, warum das mit der Ordnung und dem Entrümpeln nicht funktioniert:

1. keine Zeit
2. kein Platz
3. könnte man nochmal brauchen
4. der Partner/die Kinder/die Eltern usw. sind schuld
5. das gehört ja gar nicht mir
6. das hat der Tante Frieda gehört
7. ich hab niemand der mit hilft
8. das heb ich auf für
9. das kann ich mir nicht leisten
10. ohne das kann ich nicht leben

Welche Dinge gelten bei Ihnen? Ist das wirklich war? Wirklich nie Zeit oder will man sich nicht Zeit nehmen?

Möbel für den Stauraum

Viele meiner Kunden fragen nach optimaler Planung und perfekten Möbeln für Ihren Stauraum. Über das Wort „Stau“-Raum hab ich schon einmal geschrieben. Unterhalten wir uns heute über das Wort Möbel. Es kommt aus dem Lateinischen vom Begriff mobilis – beweglich!

Stauraumlösungen, Wohnwände und Verbauten für all die vielen Dinge des täglichen Lebens – sind das wirklich Möbel? Von Beweglichkeit sind diese weit entfernt. Viele Menschen schaffen für den Krempel von heute, Lösungen für Jahrzehnte. Wir erwarten also heute, dass die Unordnung Jahre bleibt? Das wir für das Kleinkinderspielzeug langfristige Lösungen brauchen? Das all der Krempel verschwindet, wenn wir ihn schön und nachhaltig „verbauen“?

Nutzen Sie die Kraft der Möbel und des Möbelrückens. Flexible Lösungen schaffen Raum für Veränderung. Wenn Sie heute nicht Loslassen können – morgen können Sie sicher!

Darum lade ich ein, bei jeder Planung von Möbeln für den Stauraum genau zu hinterfragen: Unterstützen diese wirklich 100% mein Ziel von Ordnung für Glück und Erfolg?

Ihr Raum – ein Lager für andere…

Nehmen Sie sich heute ein paar Minuten und gehen Sie durch Ihre Räume mit der Frage „Welche Dinge gehören anderen Personen, die gar nicht im Haushalt leben?“.

Notieren Sie welche „Stau“-Räume sie zur Verfügung stellen für:

  • Freunde, von denen Sie Dinge ausgeborgt haben und ewig nicht zurückgebracht
  • Kinder, die schon längst ausgezogen sind und deren Kinderzimmer noch voll ist
  • Menschen, die Krimskrams bei Ihnen vergessen haben
  • vielleicht sogar Ex-Partner, die nicht alles mitgenommen haben
  • Familie, die bei Ihnen abgelagert hat
  • Arbeit, all die Dinge die eigentlich an den Arbeitsplatz gehören

Gehen Sie die Liste durch und überlegen Sie, wie die Dinge wieder zu ihrem Besitzer kommen:

  • Treffen Sie Freunde auf einen Kaffee, und geben Sie die Dinge zurück.
  • Laden Sie die Kinder auf einen Erinnerungstag ein. Schauen Sie gemeinsam was Sie aus Ihrem Familienleben loslassen können. Welche Erinnerungen möchten Sie behalten und wo reicht ein Foto für die Erinnerung.
  • Rufen Sie Menschen gleich jetzt an. Frage Sie, ob sie die Dinge noch brauchen oder ob es ok ist, wenn Sie entsorgen.
  • Wenn Sie keinen Kontakt zum Besitzer mehr haben, dann spenden Sie die Dinge mit gutem Gewissen.
  • Nehmen Sie gleich morgen die Dinge in die Arbeit mit. 

All die Dinge schaffen Weite im Raum und Kopf bei Ihnen daheim. Aber auch bei Ihren Freunden und Familie wird Platz für Neues.

Es ist übrigens kein Problem bei Bedarf Dinge für andere zu lagern. Das heißt aber in begrenztem Ausmaß, an einem definierten Platz, in guter Verpackung und vor allem auf eine gemeinsam definierte, begrenzte Zeit.

Viel Freude beim gemeinsamen Loslassen, Maria Husch

PS: Und danach stellt sich die Frage: „Was habe ich noch bei anderen gelagert?“