Tipps zur Ordnung im Schlafzimmer

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Workshop „Schlaf gut“. Übrigens es gibt noch freie Plätze: http://www.nookinteriors.at/schlafgut.pdf

Für den erholsamen Schlaf ist es essentiell den Raum von Aktivität, Unordnung und den „lästigen“ Pflichten zu befreien.

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  • Kleidung die herumliegt möglichst rasch wegräumen. Für Faule hilft ein Raumtrenner oder Paravent um einen kleinen Kleiderberg verschwinden zu lassen.
  • Wäscheständer im Schlafzimmer – in kleinen Wohnungen geht’s nicht anders. Vor dem schlafen Gehen aus dem Zimmer stellen und in der Früh wieder hinein.
  • Alle Dinge die über dem Kopf stören bei der Nachtruhe. Regale, Stauraum oder zu viel Dekorationen – sorgen Sie für Freiraum.
  • Altlasten unter oder hinter dem Bett. Möchten Sie wirklich auf den vielen Dingen der Vergangenheit „liegen“. Optimal ist es den Platz unter dem Bett frei zu lassen. Ist dies nicht möglich dann lagern sie dort nur „neutrale“ Dinge wie Bettwäsche, Ersatzpölster…

Machen Sie aus Ihrem Schlafzimmer einen Wohlfühlort.

 

 

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Fitness im Raum

Wer kennt nicht die guten Vorsätze Sport zu betreiben. Irgendwann türmen sich dann Fitness-Videos, Sportgeräte und Sportkleidung in der ganzen Wohnung. Der Hometrainer wird zum Kleiderständer, zum Staubfänger.hometrainerHOF400

Keines dieser Dinge hilft beim Abnehmen oder bei der Fitness, nur weil es existiert. Sie müssen dafür schon etwas tun. Im Gegenteil verstaubte Sportgeräte erinnern „eigentlich sollte ich ja“ und stressen unser Unterbewusstsein tagein tagaus.

Verwenden Sie Ihre Geräte mindestens 2x die Woche, dann dürfen sie bleiben. Ansonsten lassen Sie sie gehen. Verkaufen Sie diese oder geben Sie sie zum nächsten Flohmarkt. Dazu gleich die Aerobic-Videos aus den 80ern und auch die unzähligen Gewichte, die schwer am Gemüt lasten.

Übrigens wenn Sie schon Sportgeräte haben, dann bitte nicht im Schlafraum. Sport ist Aktivität und nicht das beste Signal für ruhigen Schlaf. Kaufen Sie sich lieber einen dekorativen Kleiderständer als Ablage.

Um nun wirklich sportlich aktiv zu sein, nutzen Sie unsichtbare Symbole. Suchen Sie sich ein freundliches, nettes Fitness-Studio mit aufbauenden Mitarbeitern. Machen Sie gemeinsam Sport mit Freunden. Haben Sie Ihre optimale Aktivität gefunden, dann bleiben Sie dran. Holen Sie sich Symbole dafür in die Wohnung – beispielsweise eine Bilderwand mit Fotos Ihrer Lieblingslaufstrecke. Lassen Sie die Laufschuhe her außen stehen und schaffen Sie eine Motivation. Eine dekorative Schale im Vorzimmer in der sie von jedem Lauf einen kleinen Stein mitbringen. Das erinnert ans Dranbleiben und macht sichtbar wie fleißig Sie sind.

Viel Freude beim Sporteln, Maria Husch

Räuchern und Ordnung

räuchernDas Räucherritual ist in allen Erdteilen ein Bestandteil der Kultur. Bei uns ist es besonders rund um Weihnachten in den sogenannten Rauhnächten sehr weit verbreitet.
Es hilft die Energie in den Räumen in Ordnung zu bringen, Altes los zu lassen und für neuen Schwung zu sorgen.
Natürlich ist es sinnvoll zu räuchern, wenn all die materiellen Dinge schon entrümpelt und gereinigt sind. Doch darauf müssen Sie nicht warten. Räuchern sorgt immer für frischen Wind – auch wenn Sie erst am Beginn des „Entrümpelns“ sind. Es unterstützt dabei unterstützen, den Neubeginn mit frischem Schwung zu starten.
Besonders jetzt rund um Weihnachten ist es sehr effektiv. Schauen Sie sich also nach qualitativ hochwertigen Räucherwaren um, probieren Sie’s selbst aus. Wenn Sie mit dem Räucherwerk durch alle Räume gehen, dann denken Sie speziell an Ihre Ziele und formulieren Sie diese auch konkret. Zum Beispiel: „Alle negativen Energie verschwinden. Ich halte mit Leichtigkeit Ordnung“
Gerne unterstütze ich meine Kunden auch mit Räucherzeremonien vor Ort. Rund um die Rauhnächte zu einem Sonderpreis. Details
Ich wünsche viel Freude mit der neuen Energie und frischen Wind in Ihren Räumen, Maria Husch

Ordnungstag: Küche

Die Küche ist ein zentraler Raum in jedem Zuhause. Denke Sie nur an all die Partys – irgendwann enden alle Gäste in der Küche.

Hier soll die Nahrung gekocht werden, die uns Kraft und Energie gibt. Die Küche soll ein Platz von Freude und Genuss sein. Nicht zu Letzt ist in der Küche das Thema Sauberkeit essentiell.

Gehen Sie also nun weiter und schaffen Sie Ordnung in der Küche – der Quelle der Lebensenergie.

  • Lebensmittel aussortieren – im Vergleich zu all den anderen Dinge ein Kinderspiel. Das Ablaufdatum sagt uns eindeutig, welche Dinge gehen können und welche bleiben. Schauen Sie aber auch in all die Gläser mit selbstgemachter Marmelade, Tees und Gewürzen. Haben diese Lebensmittel noch die Energie, die Sie sich von der Nahrung wünschen. Verwenden Sie diese wirklich?
  • Entsorgen Sie auch alle kaputten Dinge wie gesprungenes Porzellan, angeschlagene Gläser, alte Geräte.
  • Welche Dinge brauchen Sie wirklich? Welche Töpfe, Pfannen und welches Geschirr sind wirklich in Gebrauch. All diese Dinge in der Küche kann man leicht für Flohmärkte spenden. Alles, das Sie seit einem Jahr nicht benutzt haben, kann getrost gehen.
  • In der Küche finden sich oft auch „ausgefallene“ Gustostücke wie Nudelmaschine, Fondue-Geschirr & Co. Dinge die ab und zu toll sind. Überlegen Sie sich, ob diese in einem anderen Raum besser aufgehoben sind. Und vor allem überlegen Sie, ob Sie diese wirklich brauchen. Für das Fondue alle zwei Jahre, kann man das Geschirr auch bei Freunden ausborgen.
  • Welche Dinge gehören gar nicht in die Küche? Ist dies wirklich der optimale Platz für alle Blumenübertöpfe, die Postablage, die Prospekte, die Schulsachen? Gibt’s Dinge, die gar nicht Ihnen gehören – wie Tuppergeschirr von der letzten Party.
  • Arbeitsflächen frei halten – das garantiert Freude am Arbeiten und optimale Arbeitsabläufe. Es muss der Entsafter nicht her außen stehen, den Sie nur 1x im Monat nutzen.
  • Küche – meist der Raum für Müll und Entsorgung. Doch ist hier wirklich der beste Platz. Wäre es nicht sinnvoller für das Altpapier auch einen Platz im Wohn- oder Vorraum zu finden, um die Dinge gleich nach Gebrauch zu entsorgen. Müllsysteme, die frei stehen sind oft leichter zu bedienen, als die üblichen Trennsysteme unter der Spüle. Vielleicht gibt es dafür einen Platz, wo man mit einem Handgriff alles entsorgen kann.
  • Vergessen Sie in der Küche nicht auf Dekoration. Es soll Freude machen zu kochen – sorgen Sie für ein sauberes, dekoratives Ambiente.
  • Laden Sie Leute ein, die Sie gerne bekochen und freuen Sie sich in der neuen Küche etwas Tolles zu zaubern.

 

Ordnungstag: Eingang

Immer wieder schlage ich vor mit dem Vorzimmer zu starten. Wieso das denn  fragen die Kunden? Erstens ist es meist klein und überschaubar und daher die Erfolge schneller sichtbar. Zweitens ist das Vorzimmer der Eingang – der erste Eindruck. Wenn wir uns selbst und unserem Unterbewusstsein hier schon Gutes tun, dann geht’s beim Rest einfacher. Ein positiver „Erlebnis“ beim Heimkommen ist essenziell für ein Zuhause.

Daher steht am Plan 8-10 Uhr Vorzimmer – zwei Stunden müssen reichen für den Beginn. Hier ein paar Details zum Eingangsbereich:

  • Zuerst vor der Türe „kehren“: Beginnen Sie auf alle Fälle schon vor der Türe und sorgen sie hier für Ordnung. Müll, alte Geräte, verdorrte Pflanzen haben hier nichts zu suchen.
  • Die Garderobe beim Eingang ist kein Kleiderlager. Welche Dinge haben Sie dort wirklich täglich in Gebrauch? Können Sie hier Aussortieren? 1x pro Woche sollte die Garderobe leer geräumt sein – die Sommerjacke hat hier jetzt nicht mehr zu suchen.
  • Schuhe erinnern wie die Mäntel und Jacken ans weggehen – wir wollen aber zu Hause glücklich sein. Daher jetzt gleich alle Schuhe kontrollieren und unterteilen in: Wegwerfen, Weitergeben, Reparatur, andere Saison, Unmodern, Unbequem und Perfekt. Nur die letzte Kategorie sollte bleiben. Die Sandalen müssen jetzt nicht mehr in Griffweite sein.
  •  Gleiches gilt übrigens auch für Taschen, Tücher, Mützen & Co. Und bei den Taschen ist es übrigens auch sinnvoll hineinzusehen. Vielleicht findet sich hier einiges an Kleingeld.
  • Die Krimskrams Kommode im Vorzimmer ist oft ein langwieriges Thema. Hier ist es sinnvoll diese auszuleeren und dann nur die gebrauchten Dinge wieder hinein.
  • Nochmals die Erinnerung – wir machen Ordnung und keine Putztag!
  • Und wenn nun alles abgeschlossen ist, dann noch eine schöne angenehme Dekoration platzieren um das Bild abzuschließen. Diese sollte möglichst gleich beim Öffnen der Türe sichtbarsein.
  • Gehen Sie jetzt hinaus (bis auf die Straße) und kommen Sie dann in die Wohnung. Wie ist das Gefühl?

Erst jetzt geht es weiter mit dem nächsten Schritt! Viel Freude, Maria Husch

PS: Und all die Dinge sollten jetzt wirklich schon aus dem Haus sein. Ordnungstag heißt nicht in einem Sack im Keller aufbewahren!

Das könnt ma ja noch mal brauchen!

Genau das sind Ihre Gedanken beim Ausmisten – bei jedem Ding, das eigentlich gehen kann, weil Sie es ewig nicht benutzt haben. Und auch Ihre Erfahrung beim Ausmisten zeigt, dass genau dann der Fall auch eintritt.

Kein Wunder denn aus den Gedanken werden Anregungen für das Unterbewusstsein. Und das sorgt dann genau für diese Situation. Wenn Sie Angst vor „Not“ haben, dann wäre es sinnvoll sich damit auseinander zu setzten.

  • Wie geht’s mit Vertrauen in die Zukunft?
  • Wie sehr glauben Sie an sich selbst?
  • Wieviel Bedeutung hat diese Einstellung „Es könnte ja…“
  • Belastet Sie vielleicht gerade diese Dinge und sorgen für „Not“?

Wenn Sie an diesen Fragen arbeiten, dann wird’s bei der nächsten Entrümplungsaktion leichter.

Oder sie machen mal den Test: überwinden Sie sich und lassen Sie los, dann verschwinden die Sorgen meist recht rasch.

Viel Spaß beim Ausprobieren, Maria Husch

PS: Und sollten Sie die Dinge übrigens doch wieder brauchen, dann gibt’s sicher jemanden zum Ausborgen, oder es kommt etwas viel Besseres, Moderneres auf Sie zu.

Ordnung und Verstecken

Ordnung heißt manchmal auch Verstecken von „unschönen“ Dinge. Viele Gegenstände brauchen wir für’s tägliche Leben griffbereit. Trotzdem gibt’s Möglichkeiten diese zu verstecken und so Ordnung und Ruhe in die Räume zu bringen.
Diese Idee ist nicht neu:


Krameramtswohnung aus dem 17 Jh in Hamburg

Vorsicht, das heißt aber nicht hinterm Vorhang das Durcheinander zu verstecken.
Aus dem Auge ist in dem Fall nicht aus dem Sinn!