Musik liegt in der Luft

Die Vögel zwitschern wieder – Musik liegt in der Luft. Schon fällt es leichter aufzuräumen und loszulassen.

Nutzen Sie die Energie von Musik das gesamte Jahr – suchen Sie sich Ihre persönliche „Ordnungs-Musik“! Wählen Sie diese ganz bewusst aus und lassen Sie Ihr ganzes Haus erklingen.

Beschwingt und tanzend lassen sich „ungeliebte“ Tätigkeiten einfach besser erledigen.

Hier einige Kriterien:

  • Wählen sie beschwingte Musik, mit aktiven Melodien.
  • Langsames Meditationsmusik und traurige Texte sind nicht geeignet.
  • Die Musik soll nicht ablenken – daher auf aufwendige Texte verzichten.
  • Es muss ja nicht unbedingt Hardrock sein – tiefe Pässe sind kontraproduktiv für Leichtigkeit
  • Klassische Musik ist eine Option – probieren Sie bewusst Neues.
  • Verwenden Sie nicht den Radio – Werbung und schlechte Nachrichten regen nicht zum Loslassen an.
  • Wählen Sie nicht Ihre Lieblingsmusik – diese soll danach Belohnung sein.

Viel Freude bei der musikalischen Entrümpelung!

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Tipps zur Ordnung im Schlafzimmer

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Workshop „Schlaf gut“. Übrigens es gibt noch freie Plätze: http://www.nookinteriors.at/schlafgut.pdf

Für den erholsamen Schlaf ist es essentiell den Raum von Aktivität, Unordnung und den „lästigen“ Pflichten zu befreien.

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  • Kleidung die herumliegt möglichst rasch wegräumen. Für Faule hilft ein Raumtrenner oder Paravent um einen kleinen Kleiderberg verschwinden zu lassen.
  • Wäscheständer im Schlafzimmer – in kleinen Wohnungen geht’s nicht anders. Vor dem schlafen Gehen aus dem Zimmer stellen und in der Früh wieder hinein.
  • Alle Dinge die über dem Kopf stören bei der Nachtruhe. Regale, Stauraum oder zu viel Dekorationen – sorgen Sie für Freiraum.
  • Altlasten unter oder hinter dem Bett. Möchten Sie wirklich auf den vielen Dingen der Vergangenheit „liegen“. Optimal ist es den Platz unter dem Bett frei zu lassen. Ist dies nicht möglich dann lagern sie dort nur „neutrale“ Dinge wie Bettwäsche, Ersatzpölster…

Machen Sie aus Ihrem Schlafzimmer einen Wohlfühlort.

 

 

Im Kreis laufen!

1014sa_egDer Grundriss unseres Zuhauses gibt uns interessante Informationen über unser Verhalten – auch über unser Ordnungs-Verhalten.
Sie alle kennen sicher aus der Kindheit das wunderbare Gefühl in Wohnungen mit Rundwegen mit einer Partie anderer Kinder im Kreis zu laufen. Vom Vorraum in die Küche, weiter ins Esszimmer, von dort ins Wohnzimmer und zurück in den Vorraum. Beobachten Sie mal die Kleinen – auch heute noch ist dies eine wunderbare Unterhaltung, wenn sich Kinder treffen. Wir Erwachsene laufen natürlich nicht mehr herum – unser Verstand sagt uns NEIN. Unser Unterbewusstsein sagt aber JA!
Das erzeugt Unruhe. Die Energie im Raum kann nicht klar fließen und dreht sich im Kreis. Genau die kann zu Problemen beim Ordnung Halten führen. Versuchen Sie daher Rundwege im Grundriss zu vermeiden. Schließen Sie Türen oder Durchgänge optisch ab, damit sie nicht benutzt werden können. Die Energie kann dann klar in eine Richtung fließen. Für’s Erste sind dafür keine großen Bauarbeiten notwendig. Sperren Sie eine Türe und dekorieren Sie den Bereich davor kreativ. Diese Maßnahmen schaffen viel Platz – eventuell können Sie dadurch sogar das Raumkonzept ändern.
Übrigens meine Erfahrung zeigt – eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Unruhe und Unordnung. Unpraktisch, weil Sie 3 Meter weiter gehen müssen?! Probieren Sie es trotzdem aus. Was sind schon 3 Meter im Vergleich zum täglichen Ärger im Chaos!

Fitness im Raum

Wer kennt nicht die guten Vorsätze Sport zu betreiben. Irgendwann türmen sich dann Fitness-Videos, Sportgeräte und Sportkleidung in der ganzen Wohnung. Der Hometrainer wird zum Kleiderständer, zum Staubfänger.hometrainerHOF400

Keines dieser Dinge hilft beim Abnehmen oder bei der Fitness, nur weil es existiert. Sie müssen dafür schon etwas tun. Im Gegenteil verstaubte Sportgeräte erinnern „eigentlich sollte ich ja“ und stressen unser Unterbewusstsein tagein tagaus.

Verwenden Sie Ihre Geräte mindestens 2x die Woche, dann dürfen sie bleiben. Ansonsten lassen Sie sie gehen. Verkaufen Sie diese oder geben Sie sie zum nächsten Flohmarkt. Dazu gleich die Aerobic-Videos aus den 80ern und auch die unzähligen Gewichte, die schwer am Gemüt lasten.

Übrigens wenn Sie schon Sportgeräte haben, dann bitte nicht im Schlafraum. Sport ist Aktivität und nicht das beste Signal für ruhigen Schlaf. Kaufen Sie sich lieber einen dekorativen Kleiderständer als Ablage.

Um nun wirklich sportlich aktiv zu sein, nutzen Sie unsichtbare Symbole. Suchen Sie sich ein freundliches, nettes Fitness-Studio mit aufbauenden Mitarbeitern. Machen Sie gemeinsam Sport mit Freunden. Haben Sie Ihre optimale Aktivität gefunden, dann bleiben Sie dran. Holen Sie sich Symbole dafür in die Wohnung – beispielsweise eine Bilderwand mit Fotos Ihrer Lieblingslaufstrecke. Lassen Sie die Laufschuhe her außen stehen und schaffen Sie eine Motivation. Eine dekorative Schale im Vorzimmer in der sie von jedem Lauf einen kleinen Stein mitbringen. Das erinnert ans Dranbleiben und macht sichtbar wie fleißig Sie sind.

Viel Freude beim Sporteln, Maria Husch

Bücher – Freunde fürs Leben

Kaum ein Thema ist heikler, als die Entrümpelung von Büchern. Sind für manche Menschen Bücher Gebrauchsgegenstände – für andere sind sie Freunde fürs Leben. Und die lässt man nicht so leicht los.

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Ist das Bücherregal schon überfüllt oder türmen sich gar die Stöße schon am Boden? Alte Bücher und alte Energie – schaffen Sie Platz für Neues. Hier einige Tricks zum Thema:

  • Wissen: Hat das Wissen heute noch Relevanz für Sie, oder ist es eigentlich aus der Vergangenheit. Alle Bücher der Vergangenheit bremsen Neues und sollten gehen. Machen Sie ein Foto von Ihren Werken und lassen Sie sie dann gehen. Vertrauen Sie, dass das Wissen wieder zu Ihnen kommt, wenn Sie es brauchen. Brauchen Sie wirklich noch all die Baby-Bücher obwohl die Kinder schon längst in der Volksschule sind?
  • Geschichten: Geschichten in Romanen erinnern an erholsame Stunden, an Träume und Ziele. Schaffen Sie jetzt die Erholung und Ruhe. Schaffen Sie Platz Ihre Träume und Ziele in der Wirklichkeit zu erreichen. Sie lesen immer im Urlaub Krimis und entspannen dann so richtig. Die Bücher erinnern diese daran, werden aber sicher nicht nochmals in den Urlaub mitkommen. Finden Sie im Alltag Zeiten für dieses Gefühl – dann können auch die Bücher leichter gehen.
  • Lücke: Lassen Sie Lücken im Regal, um Platz für Veränderung zu haben. Ein paar Bilder, Vasen und sonstige Dekorationen in der Bücherwand schaffen Luft und sehen optisch lockerer aus. Suchen Sie Dekorationen die Ihnen Freude machen – dann ist es leichter die Lücke zu zu lassen.
  • Verschenken: Besonders als Buchfreund wird es leichter fallen los zu lassen, wenn Sie wissen wohin die „Freunde“ weiterziehen. Machen Sie eine Liste der Werke und senden Sie ein Email an Ihre Bekannten. Machen Sie einen kleinen Bücherflohmarkt oder eine Bücherparty. Stellen Sie einen Korb mit Büchern in den Vorraum und bitten Sie alle Besucher etwas mitzunehmen. Suchen Sie sich eine Bücherei, die Bücher abnimmt. Und den Rest bringen Sie zu einem tollen karitativen Flohmarkt. Bei Amazon kann man übrigens gebrauchte Bücher auch leicht verkaufen.

Jetzt ist vielleicht der richtige Zeitpunkt um Abschied zu nehmen. Schauen Sie jedes Buch kurz an, danken Sie für die schönen Stunden und das Wissen, lassen Sie es dann gehen.

Weihnachten und Ordnung

532446_10151291117052996_314040037_nWeihnachten bedeutet Besinnlichkeit, Feiern, Familie und Friede. Wie passt das alles mit Einkaufsstress, Unordnung und Streiterei zusammen? Gar nicht, aber es ist oft nicht zu vermeiden. Heute ist schon klar, dass am Weihnachtsabend nicht alles perfekt entrümpelt, sortiert und geputzt sein wird. Die Geschenke werden sich in letzter Sekunde noch ausgehen müssen. Ob sich der jährlichen Diskussionen am Weihnachtstisch vermeiden lassen ist fraglich.

Hier einige Tipps zum Thema Ordnung und Weihnachten – quasi ein Last-Minute-Programm:

  • Vergessen Sie es, jetzt noch große Aufräumprojekte zu starten. Was in 350 Tagen im Jahr nicht passiert ist, kann auch nicht in zwei Tagen geschehen. Ruhen Sie sich lieber aus und trinken Sie gemütlich einen Tee.
  • Starten Sie noch kleine Projekte, damit wenigstens ein Raum – das Weihnachtszimmer – im neuen Glanz erscheinen kann. Nur jetzt ist es erlaubt, Dinge von dort geschwind in andere Räume zu verfrachten. Setzten Sie sich aber heute gleich einen fixen Termin ab dem 6. Jänner um dies dann in Ordnung zu bringen.
  • Kaschieren Sie die „überfüllten Ecken“ für die Weihnachtszeit mit Dekorationen, hübschen Weihnachtsdecken oder Tannenreisig. Aber auch hier einen Termin für Veränderung planen.
  • Nutzen Sie den „Stress“ positiv. Vielleicht ist es gerade jetzt leichter noch rasch etwas wegzugeben. Zeitungen, Müll und all die Dinge, die herumliegen.
  • Holen Sie sich Hilfe von Ihrer Familie. Auch Kinder können etwas mithelfen um den Weihnachtszauber aufkommen zu lassen.
  • Erledigen Sie alles bis 23. Dezember und danach lassen Sie 2 Wochen los vom Thema Ordnung und Entrümpeln. Es ist nicht sinnvoll vor dem 6. Jänner neue Projekte zu starten. In den sogenannten Rauhnächten legen wir die Basis für das neue Jahr. Legen Sie eine freudige Basis.
  • Machen Sie aber sehr wohl einen Plan für das Ordnungsjahr 2013. Optimal ist, wenn Sie zwischen 26. Jänner ca. 21 Uhr und 27. Jänner ca. 21 Uhr Ihre Ziele definieren und auch konkrete Schritte Planen. Schreiben Sie diese groß auf und hängen Sie diese auf. Nehmen Sie sich dafür einen Stunde Zeit.
  • Sonst feiern Sie lieber und gehen Sie in die Natur, um Kraft für 2013 zu tanken.

Ich wünsche Ihnen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2013. Auf ein neues Jahr mit viel Ordnung, neuen Tipps&Tricks, Ordnungs-Workshops und vieles mehr freue ich mich.

Alles Liebe, Maria Husch

Adventzeit: Zeit des Spendens

Ein Charity-Punsch jagt den nächsten. Spendenaufrufe sind im Fernsehen und Radio stündlich zu hören. Die Adventzeit ist die Zeit des Spendens. Warum nicht das Entrümpeln mit Hilfe verbinden.

Hören Sie bewusst hin und suchen Sie Aktionen, die Sie beim Loslassen unterstützen. Hier einige Ideen – natürlich vor allem aus Österreich. Bestimmt gibt es aber überall genug Möglichkeiten.OE3_WUTUE2011-(2)_big

  • Die Ö3-Wundertüte – alte Handy für den guten Zweck. Vergessen Sie aber nicht, dass auch die Ladegeräte, Accessoires und Bedienungsanleitungen der alten Geräte dann gleich mitkommen können. http://oe3.orf.at/aktionen/stories/wundertuete
  • Weihnachten im Schuhkarton – Geschenk für Menschen die weniger haben. Hier geht’s aber nur um nicht gebrauchte Dinge. Sicher findet sich auch hier etwas. http://www.geschenke-der-hoffnung.at/weihnachten-im-schuhkarton/so-gehts/#c86
  • Weihnachtsfreude weitergeben – Lebensmittel für das Weihnachtsmenü. http://www.wienertafel.at/
  • Erkundigen Sie sich in Ihrer Umgebung. Vielleicht gibt es in der Pfarre, in Vereinen oder in der Schule eine Aktion – Augen und Ohren offen halten.
  • Starten sie selbst eine kleine Aktion gemeinsam mit Freunden. Sammeln sie mehr und geben Sie dieses weiter an eine Organisation. Gemeinsam Spenden macht mehr Freude.

So wird aus entrümpeln schenken!