Are you happy?

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Der Flow – alles eine Frage des Trainings

Sie kennen sicher das Gefühl, dass es manchmal ganz einfach ist mit dem Zusammenräumen, Entrümpeln und Reinigen. Aussortieren und wegwerfen ist gar kein Problem. An anderen Tagen wiederum läuft’s überhaupt nicht. Jede Kleinigkeit wird dreimal hinterfragt und man kommt einfach nicht in den Fluß. Die Ablenkungen lauern an jeder Ecke.

Was ist nun der Unterschied zwischen Szenario 1 und Szenario 2. Genau das gilt es herauszufinden. Es gibt  sicher den einen oder anderen Auslöser für den berühmten Flow. Gehen Sie in die Vergangenheit zurück. Was war der Grund für die letzte erfolgreiche Entrümplungsaktion? Welche Gedanken waren förderlich? Wie ist die Zeit davor abgelaufen? Waren Sie vielleicht an einem bestimmten Ort? Haben Sie jemanden getroffen? Welche Uhrzeit ist gewesen? Sicher ist dies nicht so einfach festzustellen, aber wenn man länger beobachtet dann bekommt man einige Hinweise.

Jeder hat diese guten Tage – die Frage ist nur wieviele und ob wir sie erkennen. Wenn Sie sich die Auslöser bewußt machen, dann ist das Erkennen schon viel einfacher. Dann gilt es natürlich diese Verhaltensweisen zu trainieren – wie einen Muskel. Treffen Sie die Personen, die Sie motivieren. Halten Sie sich die beste Zeit frei. Versetzen Sie sich in die motivierenden Gedanken. Und wenn der Auslöser dann da ist zugreifen und ausnutzen. Verzichten Sie dann im Notfall auf andere Aktivitäten. Gerade am Beginn der „Trainingsphase“.

Durch Übung ist es möglich bewußt in den Flow zu kommen – dann ist Ordnung kein Problem sondern Freude.

Viel Freude beim Trainieren, Maria Husch

Fliegen…

„Mit den Papierbergen auf dem Chef-Schreibtisch verhält es sich wie mit den Sandsäcken eines Heißluftballons. Die Sandsäcke halten den Korb am Boden, und erst, wenn man diese über Bord wirft, gewinnt er an Höhe und Beweglichkeit.“

(Frank Christoph Borgers, dt. Trainer f. Arbeitsorganisation)

Mein Ego braucht das!?

Wieviel Dinge haben wir herumstehen um unser Ego zu erfreuen. Da wären die alten Pokal vom Preisschnapsen in den 80er-Jahren, die Zeugnisse von uninteressanten Ein-Tages-Workshops, die Andenken an die Preisverleihung im Tennisverein 1995…

Wie positiv sind diese Erinnerungen wirklich? Sind Sie im heutigen Leben 2012 noch relevant und geben Energie? Wozu der Tennis-Pokal, wenn Sie seit Jahren nicht mehr am Platz waren?

Wir verändern uns täglich, warum Dinge aufbewahren, die Veränderung zurückhalten? Genau die Dinge sind aber nicht leicht loszulassen, weil sie an guten Gefühle der Vergangenheit erinnern. Das ist aber genau die Idee. Lassen Sie diese los um Platz zu schaffen für die guten Dinge HEUTE.

Also trennen Sie zwischen den Dingen die wirklich heute Ihr Herz öffnen und den alten Anerkennung, die sentimental sind, aber in Wirklichkeit nur verstauben.

PS: Jetzt erst hab ich gesehen wieviele Pokale auf Willhaben verkauft werden. Scheinbar ein großer Markt 😉