Der kleine Unterschied

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Unordnung kann bares Geld kosten

Haben Sie sich schon mal die Frage gestellt, was all Ihr Gerümpel kostet? So ganz abgesehen vom Einkauf und von der Zeit, die sie damit gedanklich und praktisch verbringen.

Betrachten wir heute einmal nur den Platz. Schauen Sie sich in Ihren Räumen um – besonders Keller, Garage in Dachboden sind da zu beachten. Wieviel Prozent jedes Raumes ist mit Krimskrams belegt? Rechnen Sie alles zusammen, und dividieren Sie das dann durch die Anzahl der Räume. Wie hoch ist die Zahl?

10% oder 30% oder sogar 50%

Drastisch gesagt belaufen sich also 50% der Wohnkosten auf die Lagerung von Dingen, die eigentlich nicht notwendig sind. Es ist klar, dass man nach dem Entrümpeln nicht gleich übersiedelt um Kosten zu sparen, aber es ist doch wichtig sich diesen Wert mal vor Augen zu führen.

Vielleicht ist die Situation schon so, dass Sie überlegen Stauraum dazuzubauen oder extern anzumieten. Die Depot- und Storageanbieter werden immer mehr. Und das kostet dann auch wirklich bares Geld.

Rechnen hilf also also Motivation – Ordnung schaffen und halten.

Wohin damit…

Aussortieren braucht Erfolgserlebnisse. Dazu gehört, dass nach einem erfolgreichen Ordnungstag all die Dinge auch wirklich das Haus verlassen. Daher ist es unbedingt notwendig VOR großen Entrümpungsaktionen festzulegen wo all die Dinge hin sollen. Idealerweise gibt es am selben Tag noch Abtransport und Abgabe.

Dazu einige Tipps für Adressen in Wien:

Für den Müll – Mistplätze in Wien: http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/mistplatz/adressen.html
Wenn der Mistplatz nach dem Zusammenräumen noch offen hat, dann gleich wegführen, damit auch wirklich alles erledigt ist.

Für die Flöhe – Fohmarktkalender:
http://www.flohmarkt.at/termine/
Suchen Sie sich einen Flohmarkt in der Umgebung, fragen Sie nach den Abgabezeiten und legen Sie davor ein paar Entrümplungsstunden fest.

Für die Spezialfälle – Profis am Werk:
http://www.herold.at/
Warum nicht Profis einschalten für Verkauf (z.B.Antiquitätenläden), Entrümplung und die Reinigung danach. Fixe Termine mit Unternehmen geben zusätzlichen Anreiz.

Und für die kleinen Aufräumaktionen zwischendurch ist es sinnvoll Kisten bereit zu haben für Entsorgen, Spenden, Verkaufen. Sind sie voll dann gleich wieder an all die Adressen verteilen.

Also viel Spaß beim Planen der nächsten Entrümpungsaktion. Und nicht vergessen danach feiern!

 

Was hat all der Krempel mit der Steinzeit zu tun?

Jede Menge, denn auch unser Tun und Denken heute ist noch auf die Lebensbedingungen zurückzuführen, die Jahrtausende für unsere Vorfahren galten. Das Unterbewußtsein hat nicht nur unsere Geschichte gespeichert, sondern auch die Verhaltensweisen aus Zeiten der Höhlenbewohner.

Für die Jäger und Sammler war es überlebenswichtig, Dinge zu sammeln und zu horten. Sie mussten tagelang auf die Jagd gehen und dann lange mit der Beute auskommen. Heute gibt es alles im Überfluss, immer und überall verfügbar – teilweise kommt es ganz von allein in unser Haus. Auf all dies ist das „steinzeitliche“ Unterbewußtsein nicht vorbereitet. Der Verstand muss bewusst gegensteuern und zum Verzicht und Loslassen aufrufen. 

Sich all dieser Entwicklungen und Vorgänge bewußt zu werden, hilft schon viel beim Loslassen. Überlegen Sie, wie oft am Tag Sie sich von Dingen verabschieden und wegwerfen. Durchaus eine großartige Leistung unseres Denkens.

Seien Sie stolz darauf und vertrauen Sie, dass auch noch mehr geht.

Ihr Raum – ein Lager für andere…

Nehmen Sie sich heute ein paar Minuten und gehen Sie durch Ihre Räume mit der Frage „Welche Dinge gehören anderen Personen, die gar nicht im Haushalt leben?“.

Notieren Sie welche „Stau“-Räume sie zur Verfügung stellen für:

  • Freunde, von denen Sie Dinge ausgeborgt haben und ewig nicht zurückgebracht
  • Kinder, die schon längst ausgezogen sind und deren Kinderzimmer noch voll ist
  • Menschen, die Krimskrams bei Ihnen vergessen haben
  • vielleicht sogar Ex-Partner, die nicht alles mitgenommen haben
  • Familie, die bei Ihnen abgelagert hat
  • Arbeit, all die Dinge die eigentlich an den Arbeitsplatz gehören

Gehen Sie die Liste durch und überlegen Sie, wie die Dinge wieder zu ihrem Besitzer kommen:

  • Treffen Sie Freunde auf einen Kaffee, und geben Sie die Dinge zurück.
  • Laden Sie die Kinder auf einen Erinnerungstag ein. Schauen Sie gemeinsam was Sie aus Ihrem Familienleben loslassen können. Welche Erinnerungen möchten Sie behalten und wo reicht ein Foto für die Erinnerung.
  • Rufen Sie Menschen gleich jetzt an. Frage Sie, ob sie die Dinge noch brauchen oder ob es ok ist, wenn Sie entsorgen.
  • Wenn Sie keinen Kontakt zum Besitzer mehr haben, dann spenden Sie die Dinge mit gutem Gewissen.
  • Nehmen Sie gleich morgen die Dinge in die Arbeit mit. 

All die Dinge schaffen Weite im Raum und Kopf bei Ihnen daheim. Aber auch bei Ihren Freunden und Familie wird Platz für Neues.

Es ist übrigens kein Problem bei Bedarf Dinge für andere zu lagern. Das heißt aber in begrenztem Ausmaß, an einem definierten Platz, in guter Verpackung und vor allem auf eine gemeinsam definierte, begrenzte Zeit.

Viel Freude beim gemeinsamen Loslassen, Maria Husch

PS: Und danach stellt sich die Frage: „Was habe ich noch bei anderen gelagert?“